Über den Verein AADR e.V.

Die Gründung des AADR e.V. fand am 2. November 2011 durch engagierte Bürger in Bad Essen statt. Die Initiative ging von Marcel Modeste Ayissi Atangana aus, der aus Kamerun stammt und den tiefen Wunsch hegt, mittellosen Menschen ohne Erwerbstätigkeit in seiner Heimat ehrenamtlich zu helfen.
Über eine Reportage im Internetradio aus Kamerun war Marcel M. Ayissi Atangana auf das Schicksal von Müttern aus seiner Heimat aufmerksam geworden, die dringend finanzielle Hilfe und organisatorische Anleitung benötigen. Dieser Beitrag inspirierte ihn dazu, das Konzept für eine nachhaltig wirkende Hilfe für in Not geratene Mütter zu entwickeln, was sich der heutige Verein AADR zur Aufgabe gemacht hat. Hierbei steht AADR für Aufbau in Afrika durch Recycling. Unter Recycling verstehen wir den Einsatz und die Nutzung von gebrauchten Maschinen, Geräten und Instrumenten, die in Afrika vor Ort gekauft werden.

Die Gründungsmitglieder haben unterschiedliche Motivationen Marcel M. Ayissi Atangana zu unterstützen, aber alle haben gemeinsam den Wunsch, konkrete Hilfe zu leisten.

Im Folgenden stellen sich die Gründungsmitglieder des AADR e. V. kurz vor:

Marcel M. Ayissi Atangana war Schülerbegleiter in der Grundschule Bad Essen, bevor er in Kamerun seine Hilfstätigkeit für den Verein AADR aufnahm:

"Dieser Verein gibt mir die Chance meinen Traum zu verwirklichen, in Armut lebenden Kindern in Kamerun eine bessere Zukunft zu ermöglichen durch die Erwerbstätigkeit ihrer Eltern."

  Marcel Modeste Ayissi Atangana


Barbara Otto, Kunstpädagogin StR a.D., Trommellehrerin, Freizeitbetreuerin:
"
Mit Begeisterung unterrichte ich traditionelle afrikanische Trommelmusik. Afrikanische Kultur hat mich schon immer interessiert. Durch meinen Ehemann M. M. Atangana erfahre ich immer mehr über die tiefen Bedürfnisse Afrikas und dass es leider Zusammenhänge gibt zwischen unserem mitteleuropäischen Wohlstand und der heutigen Armut Afrikas. Das motiviert mich, zusammen mit meinem Mann passende Wege der Hilfe zu praktizieren."

Barbara Otto


Liesel Thie, Bauingenieurin
"D
urch die Weltgebetstagsarbeit habe ich Kamerun kennengelernt. Dabei wurde mir bewusst, wie sehr unser Wohlstand mit der Armut in Afrika zusammenhängt. Ich möchte einen kleinen Beitrag dazu leisten, Menschen zu unterstützen, damit sie für sich selbst und ihre Kinder den Lebensunterhalt verdienen können. Herr Ayissi ist Kameruner und kennt die Mentalität seiner Landsleute. Er weiß genau wo Hilfe nötig ist und vor allem auch wo und wie sie ankommt."

Liesel Thie


Heike Henrichvark, Erzieherin:
"M
eine Motivation an diesem Verein mitzuwirken liegt in der Idee, die Menschen in Kamerun durch kleine, lebensnahe Projekte zu unterstützen. So können sie selbst dazu beitragen, ihre Lebenssituation zu verbessern."

 Heike Henrichvark


Jürgen Eichholz, Mediafachberater/ Gesundheitsberater:
"J
eder Mensch hat das Anrecht auf ein erfülltes, eigenständiges Leben. Unterstützung zu einer selbständigen Lebensführung zu geben, bereitet mir Freude. Ich erlebe dies als einen Beitrag an der Verbundenheit der Völkerfamilie teilzunehmen."

Jürgen Eichholz


Ursula Möhr-Loos, Buchhändlerin, Diplom-Pädagogin, Hauswirtschaftsmeisterin, stellvertr. Bürgermeisterin der Gemeinde Bad Essen, Ortsbürgermeisterin von Hüsede:
"In diesem Verein arbeite ich mit, weil ich ein vielseitig interessierter, engagierter und neugieriger Mensch bin. Und Kamerun hat meine Neugier geweckt!"

Ursula Möhr-Loos


Ursula Lange, Medizinisch-Technische Assistentin:
"D
urch Herrn Ayissi habe ich einiges über Afrika und insbesondere Kamerun erfahren. Er weiß genau, wie dort gezielt und effektiv Hilfe zur Selbsthilfe geleistet werden kann. Ich kann mir keine bessere Gelegenheit vorstellen, mittellosen Menschen in Afrika zu einer Existenzgründung zu verhelfen und so deren Kindern eine schulische und berufliche Ausbildung zu ermöglichen. Hieraus ist meine Motivation erwachsen, diesen Verein mit zu gründen."

Ursula Lange


Dr. Volkmar Lange, Arzt für Herz- und Thoraxchirugie, Oberarzt am Krankenhaus St. Raphael, Ostercappeln:
"I
n den allermeisten Fällen ist es nicht nachvollziehbar, wo Spendengelder bleiben. Kommen sie wirklich dort an, wo sie hin sollen; werden sie für den Zweck verwendet, wofür sie gegeben wurden? Diese Unsicherheiten bestehen nicht, wenn ich selbst auf die Verwendung von Geld- oder Sachspenden Einfluss nehmen kann.
D
iese Voraussetzung ist für mich gegeben, indem ich mich in diesem Verein engagiere."

Dr. Volkmar Lange

Weitere Mitglieder engagieren sich
 in verschiedenen Bereichen für den Verein:

Roswitha Mauntel, aktiv in der Kinderbetreuung:
"I
ch bin dabei, weil mich die Idee überzeugt und es Spaß macht, mit engagierten Leuten etwas zu bewegen."

Roswitha Mauntel


Lea Otto, BWL B.Sc. z.Zt. Flugbegleiterin, Köln:
"G
erne helfe ich meinen Eltern bei Fragen bezüglich neuer Technologien, die dem Vorankommen des Vereins dienen."

Lea Otto


Martin (Bauleiter), Ilona (Immobilienverwalterin/ ehrenamtlich tätig) und Sohn Tom Vennemann (9 Jahre):
"W
ir haben Marcel Ayissi während seiner damaligen Tätigkeit als Schülerbegleiter in der Grundschule Bad Essen kennengelernt. Sein liebevoller und auch konsequenter Umgang mit den Grundschülern, sowie auch mit unserem Sohn Tom beeindruckte uns. Wir lernten Marcel und seine Frau Barbara besser kennen, wurden Freunde und erfuhren von seinem Lebenstraum, seinen Landsleuten in Kamerun sinnvoll und nachhaltig helfen zu wollen. 
M
arcels Vorhaben klang nicht nur logisch und nachvollziehbar, es steckt auch so viel Herzblut darin, dass wir ihn als Familie mit besten Kräften unterstützen wollen." (kein Foto)


Christina Bludau, Steuerberaterin

Christina Bludau


Ilse Bockbreder-Ilsemann, med. techn. Assistentin

Ilse Bockbreder-Ilsemann


Ulla Kummer, Augenoptikerin

Ulla Kummer


Andrea Wobig, Steuerfachangestellte 

Andrea Wobig


Sigrid Pätzel, Stationshilfe